Newsletter18 #2

Die Inline-Saison neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu. Dieses Jahr war eine sehr kurze Saison, in welcher ich versuchte das Maximum an der Inline-WM in Holland rauszuholen. Leider hat mich eine kleine Verletzung kurz vor der WM zurückgeworfen und ich konnte nicht um die Medaillen mitlaufen. Mit den Rängen 10 und 12 musste ich dieses Jahr zufrieden sein. Die gut zwei Monate nach der langen Olympiapause waren schlicht zu kurz, um in eine genügende Form für die WM zu kommen. Trotzdem war es wieder schön, mich auf den Rollen auf dem höchsten Level messen zu können. Ende der Saison stehen nun noch einige Marathons an. Zuerst nehme ich Anfang September am Engadin-Inline-Marathon der Swiss Skate Tour teil und dann steht noch der obligatorische Saisonabschluss in Berlin an. Darauf freue ich mich wie jedes Jahr besonders.


Mittlerweile bin ich aber schon in voller Vorbereitung auf die nächste Eisschnelllauf-Saison. Viele lange und anstrengende Einheiten stehen zurzeit an. Da Kalon gerade eine postolympische Kreativphase durchlebt, versuchen wir einige neue Dinge in unser Training einzubauen und wir sind gespannt, wie gut sich das in den kommenden Monaten auszahlen wird. Momentan bin ich auf jeden Fall mehr als zufrieden und freue mich bereits riesig auf den Winter, da im Weltcup einige neue Stationen auf dem Programm stehen wie Obihiro und Tomakomai in Japan und Tomaszow Mazoviecki in Polen. Es wird spannend neue Orte zu entdecken und besonders zum ersten Mal in Polen zu laufen, wo 2014 durch den 1500 Meter Olympiasieg von Zbigniew Brodka ein kleiner Eisschnelllauf-Boom ausgebrochen ist, wird bestimmt sehr interessant.


Schliesslich brach am 1. August für mich ein neues Kapitel meiner Karriere an. Mit der Anstellung als Zeitsoldat in der Schweizer Armee kann ich mich nun noch besser auf meine sportlichen Ziele fokussieren. Es ist mir eine grosse Ehre zukünftig nicht nur für die Schweiz, sondern auch für die Armee an den Start zu gehen. Es ermöglicht mir vor allem langfristig zu planen und mich so noch besser und gezielter auf die nächsten Olympischen Spiele in Peking vorzubereiten.


Euer Livio


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Phil Dänzer

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