Newsletter17 #2 - Bald geht es los

Liebe Freunde und Interessierte


Mein Blick richtet sich zurzeit fest auf die kommenden Wochen und Monate. Bevor ich jedoch zu den Kufen komme, möchte ich euch noch etwas über die vergangene Inlinesaison auf dem Laufenden halten.


Die Saison lief sehr gut. Trotz dem klaren Fokus auf die Wintersaison und das grosse Ziel Olympiaqualifikation konnte ich dieses Jahr mit der Silbermedaille an den World Games in Polen meinen bisher grössten Erfolg einfahren. Bei meinem einzigen grossen Inline Event diesen Sommer, daneben habe ich die EM und die WM ausgelassen, ist es mir gelungen mit einer guten Form an den Start zu gehen und diese für einmal auch in Edelmetall umzusetzen. Zwar haderte ich trotz Silber noch einige Zeit mit den verpassten Chancen, insbesondere einer etwas zu passiven Fahrweise in den ersten Runden der entscheidenden Attacke, bei der Ken Kuwada (Arg) und Mike Paez (Mex) mich bis zum Schluss begleiten sollten, jedoch habe ich auch mehr erreicht, als ich es mir selbst zugetraut hatte.


Die vergangenen Monate standen aber ohnehin ganz im Zeichen von Olympia. Mit Kalon und meinen Trainingspartnern haben wir hart gearbeitet und ich konnte die Vorbereitung bisher ohne grosse Beschwerden absolvieren, abgesehen von einer kleinen Grippe, dich ich mir in Calgary in unserem Trainingslager eingefangen habe. Grundsätzlich bin ich aber sehr zuversichtlich für die letzten Wochen bis es mit den Qualifikationsrennen losgeht. Bei meinem einzigen Testwettkampf in der kanadischen Universitätsstadt, lief ich einen 3000 Meter. Bei nicht idealen Eisbedingungen war ich nur knapp langsamer als mein Trainingskollege Peter Michael und sogar ganz wenig schneller als Shani Davis. Dieses Resultat hat natürlich noch keine grosse Aussagekraft, aber bei diesem Testwettkampf einen neuen Schweizerrekord aufgestellt zu haben, stimmt mich weiter positiv.

Letztes Wochenende stand schliesslich noch der traditionelle Abschluss der Inlinesaison auf dem Programm: Der Berlin-Inline-Marathon. Mein Teamkollege Bart Swings holte für unser Powerslide Team den fünften Sieg in Folge. Persönlich beendete ich das Rennen in den Top Ten, war aber nicht wirklich zufrieden mit meiner eigenen Leistung. Nun gilt es aber den Fokus voll und ganz auf das Eis zu legen. Ich bin bereits in Inzell, wo wir mit der letzten Trainingsphase bereits begonnen haben. Ich freue mich sehr darauf und fühle mich sehr gut. Ich schaue nun positiv nach vorne und bin selbst sehr gespannt, was für mich diesen Winter möglich sein wird.


Ihr hört bald wieder von mir

Euer Livio


Foto: Schaats Fotos

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